
Schulter-Außenrotation in der Seitenlage (Eigengewicht)
- Zielmuskel
- —
- Equipment
- Body weight
- Körperregion
- Back
- Typ
- Strength
Die Schulter-Außenrotation in der Seitenlage mit Eigengewicht ist eine Übung zur Kräftigung und Prävention der Rotatorenmanschette. Sie zielt auf die Außenrotatoren der Schulter ab (den Musculus infraspinatus [Unterspinner] und den Musculus teres minor [Kleiner Rundmuskel]) an der Rückseite des Gelenks. In Seitenlage mit dem Ellbogen eng am Rippenbogen ausgeführt, stärkt sie die kleinen hinteren Schultermuskeln, die das Gelenk stabilisieren und ein gesundes Überkopfdrücken sowie -ziehen unterstützen.
Schulter-Außenrotation in der Seitenlage (Eigengewicht): So führst du sie aus
- 1Lege dich in die Seitenlage auf eine Matte, Beine übereinandergestapelt und den Kopf abgestützt; arbeite mit dem oberen Arm.
- 2Beuge den oberen Ellbogen im 90-Grad-Winkel und drücke ihn fest gegen deine Rippen.
- 3Lege deinen Unterarm quer über deinen Bauch, sodass deine Hand vor dir in Richtung Boden zeigt.
- 4Halte den Ellbogen fest an der Seite und rotiere deinen Unterarm nach oben Richtung Decke.
- 5Hebe den Arm nur so weit an, wie es dein Schultergelenk zulässt, ohne dass der Ellbogen von den Rippen abweicht oder dein Oberkörper nach hinten rollt.
- 6Halte die Position am höchsten Punkt kurz inne und spüre die Arbeit der Muskeln auf der Rückseite deiner Schulter.
- 7Senke deinen Unterarm kontrolliert wieder über deinen Bauch ab und widerstehe dabei dem Gewicht.
- 8Schließe deine Wiederholungen ab, drehe dich dann um und wiederhole die Übung mit dem anderen Arm.
Technik-Tipps
- Halte den arbeitenden Ellbogen während des gesamten Satzes fest an deinen Rippen, damit die Rotation aus der Schulter kommt und nicht durch ein Wegschleudern des Ellbogens entsteht.
- Bewege dich in beide Richtungen langsam und kontrolliert; diese kleinen Muskeln reagieren auf Kontrolle, nicht auf Schwung.
- Halte deinen Oberkörper ruhig und stabilisiert, damit du nicht nach hinten rollst, um das Anheben des Unterarms zu unterstützen.
- Betrachte dies als eine Präventionsübung mit hohen Wiederholungszahlen und vermeide Bewegungen, die ein Kneifen oder stechenden Schmerz im Gelenk verursachen könnten.
Häufige Fehler
- Den Ellbogen von den Rippen abheben, wodurch die Bewegung zu einer Schulterhebung wird und die Spannung von den Außenrotatoren verschwindet.
- Den Oberkörper nach hinten rollen, um den Unterarm hochzuschleudern; dies nutzt Schwung statt der Zielmuskulatur und reduziert den Trainingseffekt.
- Die Wiederholungen zu schnell ausführen, sodass die kleinen hinteren Schultermuskeln nicht richtig arbeiten und das Gelenk kaum profitieren kann.
- In einen schmerzhaften Bewegungsbereich zu drücken, was die Schulter eher reizen als die Rotatorenmanschette stärken kann.
Häufig gestellte Fragen
Welche Muskeln werden bei der Schulter-Außenrotation in der Seitenlage trainiert?
Es werden die Außenrotatoren an der Rückseite der Schulter trainiert, hauptsächlich der Musculus infraspinatus (Unterspinner) und der Musculus teres minor (Kleiner Rundmuskel) der Rotatorenmanschette. Diese Muskeln stabilisieren das Schultergelenk beim Drücken und Ziehen.
Ist die Schulter-Außenrotation in der Seitenlage gut für Anfänger geeignet?
Ja. Da nur das Eigengewicht genutzt wird und die Ellbogenposition fixiert ist, ist es eine sanfte, kontrollierbare Bewegung, die sich hervorragend für Anfänger sowie für alle eignet, die die Schulterstabilität aufbauen oder an der Prävention arbeiten möchten.
Wie viele Sätze und Wiederholungen sollte ich machen?
Da es sich um kleine Stabilisierungsmuskeln handelt, sind höhere Wiederholungszahlen ideal. Zwei bis drei Sätze mit 12 bis 20 Wiederholungen pro Arm sind ein sinnvoller Standard, ausgeführt langsam und mit guter Kontrolle.
Wo sollte ich die Übung spüren?
Du solltest die Übung in den Muskeln auf der Rückseite deiner Schulter spüren, während du den Unterarm nach oben rotierst. Wenn du ein Kneifen im Gelenk spürst, verringere den Bewegungsumfang und verlangsame die Bewegung.







