
Smith-Rudern vorgebeugt mit engem, supiniertem Griff
- Synergistenmuskeln
- Brachialis, Brachioradialis, Deltoid Posterior, Pectoralis Major Sternal Head
- Equipment
- Smith machine
- Körperregion
- Back
- Typ
- Strength
Das Smith-Rudern vorgebeugt mit engem, supiniertem Griff ist eine Rückenübung, die den Breiten Rückenmuskel (Latissimus dorsi), den Infraspinatus (Infraspinatus), den kleinen und großen Rundmuskel (Teres major und minor) sowie den mittleren und unteren Trapezmuskel (Trapezius) trainiert. Die Armbeuger (Musculus brachialis und Musculus brachioradialis) sowie der hintere Deltamuskel leisten unterstützende Arbeit. Der enge, supinierten (Handflächen nach oben) Griff legt einen zusätzlichen Fokus auf den unteren Latissimus und hält die Ellbogen nah am Oberkörper, während die feste Bahn der Smith-Maschine für Stabilität sorgt, was es einfacher macht, eine saubere Hüftbeuge-Position beizubehalten.
Smith-Rudern vorgebeugt mit engem, supiniertem Griff: So führst du sie aus
- 1Stelle die Smith-Maschine auf etwa mittlere Oberschenkelhöhe ein. Lade das Gewicht und stelle dich mit hüftbreitem Stand vor die Stange.
- 2Greife die Stange mit einem engen, supinierten (Handflächen nach oben) Griff, wobei die Hände etwa 15–20 cm auseinander und direkt unter deinen Schultern liegen sollten.
- 3Entriegle die Stange und beuge dich aus der Hüfte nach vorne, bis dein Oberkörper etwa 30–45° über der Horizontalen liegt, während dein Rücken flach und deine Knie leicht gebeugt bleiben.
- 4Spanne deine Körpermitte an und ziehe deine Schulterblätter zusammen, um eine stabile Basis vor dem Zug zu schaffen.
- 5Ziehe deine Ellbogen gerade nach hinten, eng an deinen Seiten entlang, und führe die Stange in Richtung deines unteren Bauches oder Bauchnabels.
- 6Spanne den Latissimus und den mittleren Rücken am obersten Punkt der Bewegung an und halte die Position kurz.
- 7Senke die Stange kontrolliert ab, bis die Arme wieder voll gestrafft sind, wobei du deine Schulterblätter leicht nach vorne bewegen darfst (Protraktion), um den Latissimus zu dehnen.
- 8Schließe deine Wiederholungen ab, stehe auf, um die Stange wieder auf die Höhe der Halterung zu bringen, und drehe sie auf die Schienen, bevor du loslässt.
Technik-Tipps
- Halte deine Ellbogen während des gesamten Zugs eng an deinem Oberkörper – der enge, supinierten Griff fördert diesen Pfad natürlich, was die Rekrutierung des unteren Latissimus maximiert.
- Beginne jede Wiederholung mit dem Fokus auf die Schulterblattretraktion statt eines reinen Armbeugens; wenn du mit den Ellbogen statt mit den Händen ziehst, verhinderst du, dass der Bizeps die Arbeit übernimmt.
- Behalte eine neutrale Wirbelsäule vom Steißbein bis zum Scheitel bei – vermeide es, den unteren Rücken einzurunden, wenn die Ermüdung einsetzt.
- Kontrolliere die exzentrische Phase (das Ablassen) für volle 2–3 Sekunden, um die Zeit unter Spannung zu erhöhen und mehr Rückendichte aufzubauen.
Häufige Fehler
- Zu viel Schwung aus dem Oberkörper nutzen (Body English), um die Stange hochzuschwingen – dies verlagert die Last vom Rücken auf die Lendenwirbelsäule und erhöht das Verletzungsrisiko.
- Die Ellbogen beim Zug nach außen abspreizen, was die Beteiligung des Latissimus reduziert und unnötigen Stress auf die Schultergelenke ausübt.
- Unvollständiger Bewegungsumfang (Partial Range of Motion), indem die Arme unten nicht vollständig gestreckt werden – ein verkürzter Stretch begrenzt die Entwicklung des Latissimus und reduziert den Trainingsreprimand.
- Ein zu breiter Griff beim supinierten Rudern, was den mechanischen Vorteil des engen Griffs (enge Ellbogen, Fokus auf unteren Lat) zunichtemacht.
- Den Oberkörper während der Übung zu aufrecht halten, wodurch die Bewegung eher zu einem Teil-Shrug (Schulterzucken) als zu einem horizontalen Rudern wird und die Beteiligung des Latissimus sinkt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem supinierten und einem pronierte Griff beim Rudern an der Smith-Maschine?
Ein supiniertes (Handflächen nach oben) ermöglicht es deinen Ellbogen, näher an den Seiten zu bleiben, was den Fokus stärker auf den unteren Latissimus und den unteren Trapezius legt. Ein pronierter (Handflächen nach unten) Griff lässt die Ellbogen weiter nach außen wandern und verlagert die Arbeit zum mittleren Trapezius und hinteren Deltamuskel. Beides ist effektiv – die supinierte Variante ist die bessere Wahl, wenn du gezielt den unteren Teil des Lats trainieren möchtest.
Warum sollte ich die Smith-Maschine statt einer freien Langhantel für dieses Rudern verwenden?
Die Smith-Maschine führt die Stange auf einem festen vertikalen (oder leicht angewinkelten) Pfad, wodurch der Balanceaufwand einer freien Langhantel entfällt. So kannst du dich voll und ganz darauf konzentrieren, die Rückenmuskulatur anzuspannen, ohne gegen die Stabilisierung der Stange kämpfen zu müssen. Das macht sie zu einer guten Option für Anfänger, Menschen in der Rehabilitation oder Lifter, die den Rücken isolierter und mit weniger Belastung für den unteren Rücken trainieren wollen.
Wie eng sollte mein Griff bei dieser Übung sein?
Ziele auf einen Griff ab, der etwa 15–20 cm auseinander liegt (schmaler als schulterbreit). Dieser Abstand ermöglicht es dir, deine Ellbogen während des Zugs eng an den Rippen zu halten, was das entscheidende Merkmal des engen, supinierten Griffs ist. Ein breiterer Griff reduziert die gezielte Belastung des unteren Lats und macht den Vorteil der Griffwahl teilweise zunichte.
Welchen Oberkörperwinkel sollte ich beim Smith-Rudern beibehalten?
Ein Winkel von etwa 30–45° über der Horizontalen ist ein guter Ausgangspunkt. Dieser Winkel stellt sicher, dass die Stange den Latissimus und nicht den oberen Trapezius anspricht. Wenn dein Oberkörper zu aufrecht ist, wandert die Bewegung Richtung Schulterzucken; wenn er fast parallel zum Boden liegt, wird der untere Rücken stärker belastet. Experimentiere in diesem Bereich, um die für dich stabilste Position zu finden.
Kann ich dieses Rudern als primäre Rückenübung oder nur als Assistenzübung verwenden?
Es eignet sich für beide Rollen hervorragend. Als Primärübung kombiniere es mit 3–4 Sätzen à 6–10 Wiederholungen bei schwerem Gewicht. Als Assistenzübung nach schweren Kreuzhebens oder Klimmzügen nutze 3 Sätze à 10–15 Wiederholungen mit leichterem Gewicht und Fokus auf die Mind-Muscle-Connection sowie eine kontrollierte exzentrische Phase.







