
Unterstützter Klimmzug
- Zielmuskel
- Latissimus Dorsi
- Synergistenmuskeln
- Brachialis, Brachioradialis, Deltoid Posterior, Infraspinatus, Teres Major, Teres Minor, Trapezius Middle Fibers, Trapezius Upper Fibers
- Equipment
- Leverage machine
- Körperregion
- Back
- Typ
- Strength
Der unterstützte Klimmzug ist eine Kraftübung für den Rücken an einer Hebelmaschine (Assisted-Pull-up-Maschine), die einen Teil deines Körpergewichts über eine Knie- oder Fußplattform ausgleicht. Er trainiert vor allem den breiten Rückenmuskel (Latissimus dorsi), unterstützt von den Ellbogenbeugern, der hinteren Schulter und dem mittleren und oberen Trapez. Er ist der ideale Weg, um Kraft und Bewegungsmuster für einen freien Klimmzug aufzubauen.
Unterstützter Klimmzug: So führst du sie aus
- 1Stelle das Gegengewicht der Maschine ein – ein höheres Gewicht bedeutet mehr Unterstützung und macht die Wiederholung leichter. Beginne mit so viel Hilfe, dass du saubere Wiederholungen schaffst.
- 2Greife die oberen Griffe etwas mehr als schulterbreit im Obergriff und umschließe die Stange mit den Daumen.
- 3Steige oder knie auf die Stützplattform und lass sie dich tragen, während deine Arme über dem Kopf vollständig gestreckt sind.
- 4Spanne den Rumpf an und ziehe die Schulterblätter nach unten und hinten, um die Startposition mit gestreckten Armen einzunehmen.
- 5Ziehe deinen Körper nach oben, indem du die Ellbogen zu den Rippen führst und mit der Brust voran gehst, bis dein Kinn die Stange überragt.
- 6Spanne am höchsten Punkt Latissimus und oberen Rücken an und halte die Schultern weg von den Ohren.
- 7Senke dich kontrolliert ab, bis deine Arme wieder vollständig gestreckt sind, und arbeite dabei gegen die Unterstützung.
- 8Beende deine Wiederholungen, steige oder knie dann sicher von der Plattform und lass den Gewichtsblock ruhig absetzen.
Technik-Tipps
- Verringere das Gegengewicht über die Wochen schrittweise, damit du nach und nach mehr deines eigenen Körpergewichts trägst – auf dem Weg zum freien Klimmzug.
- Leite den Zug aus dem Rücken ein, nicht aus den Händen – stell dir vor, die Ellbogen an die Seiten zu ziehen, statt nur die Arme zu beugen.
- Halte die Brust aufrecht und vermeide Schwingen oder Kippen; lass die Maschine helfen, nicht den Schwung.
- Kontrolliere die Absenkphase vollständig – die exzentrische Bewegung baut einen Großteil der Latissimus- und Griffkraft auf.
Häufige Fehler
- Zu viel Gegengewicht zu nutzen, wodurch die Bewegung fast mühelos wird und die Entwicklung von Rücken und Griffkraft stagniert.
- Nur mit den Armen zu ziehen und die Schultern hochzuziehen, was die Arbeit vom Latissimus wegnimmt und Nacken und Schultern belastet.
- Den Bewegungsumfang zu verkürzen, indem die Arme unten nicht gestreckt oder oben die Stange nicht überragt wird, was den Trainingseffekt mindert.
- Schnell hochzureißen und rasch herabzufallen, wodurch Schwung statt Muskeln genutzt wird und die Spannung aus dem Rücken verschwindet.
Häufig gestellte Fragen
Welche Muskeln trainiert der unterstützte Klimmzug?
Er trainiert vor allem den Latissimus dorsi, unterstützt von Brachialis und Brachioradialis (Ellbogenbeuger), der hinteren Schulter, dem großen und kleinen Rundmuskel (Teres major/minor), dem Infraspinatus sowie dem mittleren und oberen Trapez.
Ist der unterstützte Klimmzug für Anfänger geeignet?
Ja. Die Hebelmaschine gleicht einen Teil deines Körpergewichts aus, sodass du das vollständige Klimmzugmuster mit guter Technik trainieren kannst, bevor du eine freie Wiederholung schaffst – und die Unterstützung mit der Zeit verringerst.
Wie viel Unterstützung sollte ich nutzen?
Nutze gerade so viel Gegengewicht, dass du deine Zielwiederholungen sauber schaffst und die letzte Wiederholung leicht herausfordernd ist. Wenn du stärker wirst, senke die Unterstützung, um in Richtung freier Klimmzug voranzukommen.
Wie viele Sätze und Wiederholungen sollte ich machen?
Drei bis vier Sätze mit 6–12 Wiederholungen sind ein guter Bereich für den Aufbau von Rückenkraft. Verringere das Gegengewicht, sobald diese Wiederholungen leicht werden, um die Muskeln gefordert zu halten.







