
Reverse Plank
- Zielmuskel
- Gluteus Maximus, Rectus Abdominis
- Synergistenmuskeln
- Deltoid Posterior, Hamstrings, Latissimus Dorsi, Obliques, Teres Major, Triceps Brachii
- Equipment
- Body weight
- Körperregion
- Back
- Typ
- Strength
Der Reverse Plank ist eine Kraft- und Stabilitätsübung mit dem eigenen Körpergewicht, die primär den Gesäßmuskel (Gluteus maximus) und den geraden Bauchmuskel (Rectus abdominis) sowie die Beinbeuger (Hamstrings), den Trizeps (Triceps brachii), den breiten Rückenmuskel (Latissimus dorsi), den hinteren Deltamuskel (Posterior deltoid), den großen Rundmuskel (Teres major) und die schrägen Bauchmuskeln (Obliques) anspricht. Du setzt dich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden, platzierst deine Hände hinter deinen Hüften und drückst dich durch deine Handflächen und Fersen in eine gerade Linie. Es ist ein effektiver Weg, die Kraft der hinteren Muskelkette und die Core-Stabilität ohne Geräte aufzubauen.
Reverse Plank: So führst du sie aus
- 1Setz dich mit ausgestreckten Beinen und zusammengeführten Füßen auf den Boden.
- 2Platziere deine Hände hinter deinen Hüften, etwa schulterbreit, wobei die Finger zu deinen Füßen oder leicht nach außen zeigen.
- 3Drücke durch deine Handflächen und aktiviere deine Körpermitte (Core), dann drücke deine Fersen in den Boden, um dein Becken anzuheben.
- 4Drücke weiter, bis dein Körper eine gerade Linie von den Fersen bis zu den Schultern bildet – spanne deinen Gesäßmuskel an, um die Position zu halten.
- 5Halte deinen Kopf in einer neutralen Position und blicke leicht nach oben, ohne ihn zu weit nach hinten zu neigen.
- 6Halte die Position für die gewünschte Dauer bei gleichmäßiger Atmung und achte auf eine gerade Körperlinie.
- 7Senke dein Becken am Ende kontrolliert wieder zum Boden ab.
Technik-Tipps
- Spanne deinen Gesäßmuskel aktiv an und stabilisiere deine Körpermitte während der gesamten Haltephase, um zu verhindern, dass dein Becken absinkt.
- Halte deine Ellbogen leicht gebeugt statt durchgedrückt – eine leichte Beugung schützt das Ellenbogenglagengelenk und aktiviert den Trizeps (Triceps brachii) effektiver.
- Um deine Handgelenke zu schützen, verteile das Gewicht gleichmäßig auf die gesamte Handfläche und alle Finger, anstatt es nur auf den Handballen zu konzentrieren; bei Schmerzen versuche, die Finger leicht nach außen zu drehen.
- Strecke deine Zehen und drücke deine Fersen fest in den Boden, um die Beinbeuger (Hamstrings) einzubinden und eine gerade Körperlinie zu halten.
- Beginne mit kurzen Haltezeiten von 10–15 Sekunden und steigere die Dauer schrittweise, während deine hintere Muskelkette und deine Core-Kraft zunehmen.
Häufige Fehler
- Das Absinken der Hüfte Richtung Boden, was die Belastung vom Gesäßmuskel (Gluteus maximus) und dem geraden Bauchmuskel (Rectus abdominis) nimmt und Druck auf die Lendenwirbelsäule ausübt.
- Das zu starke Zurücklegen des Kopfes, was die Halswirbelsäule belasten kann und es erschwert, eine neutrale Körperlinie zu halten.
- Das Durchdrücken der Ellbogen, wodurch die Belastung auf das Ellenbogengelenk statt auf den Trizeps (Triceps brachii) zur Stabilisierung übertragen wird.
- Die Hände zu weit hinter den Hüften zu platzieren, was den mechanischen Vorteil des Schultergürtels verlagert und den hinteren Deltamuskel (Posterior deltoid) sowie den großen Rundmuskel (Teres major) in einem ungünstigen Winkel belastet.
- Das Anhalten des Atems während der Übung, was den Blutdruck in die Höhe treibt und dazu führt, dass du das Set vorzeitig abbrechen musst – atme während der gesamten Zeit ruhig weiter.
Häufig gestellte Fragen
Welche Muskeln werden beim Reverse Plank trainiert?
Der Reverse Plank trainiert primär den Gesäßmuskel (Gluteus maximus) und den geraden Bauchmuskel (Rectus abdominis). Die Beinbeuger (Hamstrings), der Trizeps (Triceps brachii), der breite Rückenmuskel (Latissimus dorsi), der hintere Deltamuskel (Posterior deltoid), der große Rundmuskel (Teres major) und die schrägen Bauchmuskeln (Obliques) wirken als Synergisten zur Stabilisierung.
Wie lange sollte ich den Reverse Plank halten?
Anfänger sollten 10–20 Sekunden anstreben und zwischen den Sätzen pausieren. Wenn deine Kraft in der hinteren Muskelkette und im Core zunimmt, arbeite dich auf 30–60 Sekunden vor. Die Qualität der Ausführung ist wichtiger als die Dauer – beende die Übung, sobald dein Becken absinkt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Plank und einem Reverse Plank?
Beim Standard-Plank liegst du mit dem Gesicht nach unten, gestützt auf Unterarme oder Hände, was die vordere Körpermitte betont. Beim Reverse Plank liegst du mit dem Gesicht nach oben, gestützt auf Hände und Fersen, wodurch die Hauptlast auf den Gesäßmuskel (Gluteus maximus) und den geraden Bauchmuskel (Rectus abdominis) verlagert wird, während gleichzeitig der hintere Deltamuskel, der Trizeps und die Beinbeuger gefordert werden.
Kann ich den Reverse Plank machen, wenn ich Handgelenksschmerzen habe?
Handgelenksbeschwerden sind beim Reverse Plank häufig, da die Handgelenke in Extension belastet werden. Das Drehen der Finger nach außen kann diesen Winkel verringern. Wenn die Schmerzen anhalten, vermeide die Übung und konsultiere einen Experten, um deine Beweglichkeit oder Kraft zu verbessern.
Wie kann ich den Reverse Plank erschweren?
Du kannst die Schwierigkeit erhöhen, indem du die Haltezeit verlängerst, eine einbeinige Variante wählst (ein Fersen vom Boden abheben, um den Gesäßmuskel und die schrägen Bauchmuskeln der Arbeitsseite stärker zu fordern) oder langsame Hüft-Dips ausführst (das Becken Richtung Boden senken und wieder hochdrücken), um eine dynamische Komponente für den Trizeps und die Beinbeuger hinzuzufügen.







